Tobias Volz kandidiert erneut für den Bundestag

Veröffentlicht am 16.11.2016 in Wahlen

Nach 2013 bewirbt sich der SPD-Kreisvorsitzende Tobias Volz erneut für die Bundestagskandidatur der SPD im Wahlkreis Konstanz.

Verantwortung für den Frieden und der Einsatz für eine soziale und solidarische Gesellschaft  sind für den 48jährigen Pflegedienstleiter aus Allensbach wesentliche Beweggründe für seine erneute Bewerbung. Er fordert auch einen anderen politischen Stil ein: Das politische Klein-Klein im Instititionen-Dschungel bringt keine langfristigen Lösungen.

In einem Brief an alle SPD-Mitglieder im Kreis bittet Volz um politische Unterstützung. Gewählt wird der Kandidat auf einer Mitgliederversammlung am 17. November in Radolfzell.

Liebe Genossin, lieber Genosse

viele Menschen in unserem Land sind unsicher oder haben sogar Angst. Eine Krise jagt die nächste. Sie sehen die Folgen von Armut und Terror nicht mehr nur im Fernsehen: Krisen und Kriege sind näher gekommen, bedrohlich nahe!

Misstrauen gegenüber Politik und Medien

Bewegte Zeiten benötigen überlegte Antworten. Dies erwarten die Bürgerinnen und Bürger. Doch sie trauen Antworten vor allem denen kaum noch zu, die dafür da sein  sollten:  Nie zuvor war das Misstrauen gegenüber Politik und auch gegenüber den Medien so groß wie heute.

Niemand kann "alleine Lösungen herbeizaubern"

Es ist verständlich: Hektische Gipfelaktivitäten in Europa bringen keine Entlastung. Im politischen Klein-Klein unseres Institutionen-Dschungels entstehen keine langfristigen Lösungen. Egal, ob es um internationalen Konflikte wie in Syrien oder um den Klimawandel geht: Kein Land der Welt kann alleine Lösungen herbeizaubern. Ein einiges, handlungsfähiges Europa, das zur internationalen  Zusammenarbeit fähig ist, ist daher wichtiger denn je.

Rückkehr des Nationalen droht

Doch genau dieses Europa, das annähernd 60 Jahre seinen Bürgern ein Friedensversprechen abgab, ist gefährdet. Überall gewinnen die Gegner Europas Anhänger, die Sehnsucht nach der Rückkehr des Nationalen ist groß, mitunter übergroß. Genau so groß ist die Gefahr, die davon ausgeht.

Als reichste Region der Welt hat Europa nicht nur eine besondere Verantwortung für den Frieden, sondern auch die große Möglichkeiten. In anderen Teilen der Welt erwartet man, dass wir von diesen auch Gebrauch machen.

Verantwortung für den Frieden

Für uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ist die Sicherung des Friedens die wichtigste politische Aufgabe. Wir erleben, wie Frank-Walter Steinmaier Außenpolitik vor allem als Friedenspolitik versteht und überall versucht, unseren Einfluss für Verhandlungen und zur Konfliktlösung zu nutzen. Wir Sozialdemokraten wissen besser  als alle anderen auch: Ohne inneren Frieden, ohne gerechte Verhältnisse, denen Ausbeutung und Unterdrückung fremd sind, wird  es keinen äußeren Frieden geben.

Gerechte, solidarische Gesellschaft

Der Einsatz für eine soziale, gerechte und solidarische Gesellschaft treibt mich an. Daher möchte ich Euer Kandidat für den Deutschen Bundestag werden.

Sozialen Wandel gestalten

Ich will nicht zuschauen, wie sich unsere Gesellschaft immer schneller  verändert: Wir müssen den sozialen Wandel gestalten, indem wir Antworten auf die drängenden Fragen geben: Wie verändert die  Digitalisierung jeden einzelnen Arbeitsplatz? Wie können wir unter diesen Umständen weiterhin soziale Sicherheit gewährleisten? Gibt es noch Arbeit für alle? Können wir  Arbeit flexibler und damit familienfreundlicher organisieren? 

Gute Regierungsarbeit

Unsere Regierungsmitglieder stellen sich diesen Zukunftsfragen vorbildlich. Andere Themen bleiben aktuell: Wir brauchen mehr und bessere Kinderbetreuung, Bildungsreformen dürfen nicht auf halben Wege stehen bleiben.

Bürgerversicherung statt Zwei-Klassen-Medizin

Als Unternehmer eines mittelständischen Betriebes im Gesundheitswesen liegt mir das Thema Pflege und Gesundheit besonders am Herzen. Mit dem Gesundheitsverbund hat unser Landkreis eine wichtige Entscheidung getroffen. Doch letztlich bestimmt die  Politik in Berlin, ob wir ein sozial orientiertes Gesundheitswesen behalten, in der der Mensch im Mittelpunkt steht. Ich will mich besonders für eine einheitliche Bürgerversicherung einsetzen,  denn unsere bestehende Zwei-Klassenmedizin ist teuer und ineffizient. Aus meiner Berufspraxis erlebe ich täglich: Nur wer gute Arbeitsbedingungen in der Pflege schafft, findet Menschen, die diesen Beruf ausüben wollen.

Persönliche Glaubwürdigkeit

Ich stehe damit als  Person glaubwürdig für eine solidarische Sozial- und Gesundheitspolitik.

Die SPD hat die  Regierungsarbeit in Berlin geprägt und ist der soziale Motor der  Bundesregierung. In den Umfragen ernten wir  bislang nicht die Früchte der erfolgreichen politischen Arbeit. Doch dafür ist der Wahlkampf da. Lasst  uns zeigen, dass es ohne SPD keine bessere und vor allem keine sozialere  Politik in unserem Land geben wird. Deswegen ist  es  wichtig, dass wir die nächste Regierung führen.

Dafür ziehe ich gerne in den Wahlkampf. Und dafür bitte ich um Deine Unterstützung!

Dein

 

Tobias Volz

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